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Weihnachts- und Advents-Pflanzen

 

Bestimmten Pflanzen begegnet man gerade in der Advents- und Weihnachtszeit immer wieder. Sie werden verstärkt zum Kauf angeboten, sind irgendwo abgebildet oder man bekommt sie als Geschenk mitgebracht. Eigentlich stehen sie in keinem direkten Zusammenhang mit Weihnachten, aber irgendwie gehören sie mittlerweile durch ihre alljährliche vor-weihnachtliche Präsenz mittlerweile fast schon zur Tradition.

Meist handelt es sich um diese Pflanzen:
Christrose / Schneerose

Andere Namen:
schwarze Nieswurz

Lateinischer Name:
Helleborus niger, Familie der Hahnenfußgewächse
Der Name "Helleborus" kommt dabei aus dem Griechischen und besteht aus den Worten helein=töten und bora=Nahrung. Dies weist bereits auf die Gefahr einer Vergiftung durch die Christrose hin.

Blütezeit:
Dezember bis Februar (daher der Name Christrose)

Herkunft:
Ursprünglich kommt die Christrose aus Süd- und Mitteleuropa, wo sie steinige, kalk- und humusreiche Böden bevorzugt. In Deutschland wächst sie nur in den Berchtesgadener Alpen wild.

Aussehen:
Die weißen Blüten der Christrose bestehen aus 5 Blütenblättern, die teilweise auch eine rote Färbung aufweisen, und gelben Staubblättern. Seit einiger Zeit gibt es auch Züchtungen mit lila Blüten. Die Blätter sind langstielig und immergrün. Sie wirken ledrig. Die Wurzeln sind schwarz und brachten den Pflanze den Artnamen "niger".
Die Christrose ist recht schwer zu züchten, weshalb sie auch relativ teuer ist. Im Garten sollte man Christrosen nicht umsetzen, sie möchten an einem Platz bleiben. Dort können sie sehr alt werden und blühen jedes Jahr schöner und üppiger. Christrosen eignen sich auch als Schnittblumen, sollten aber erst abgeschnitten werden, wenn die Staubblätter anfangen zu "stäuben".

Heil- und Giftstoffe:
In der Homöopathie wird die Christrose u.a. gegen Nierenbeschwerden und Herzschwäche eingesetzt.
Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Schwindel, Durchfall, Atemnot und Herzrhythmusstörungen. Es kam schon zu Todesfällen aufgrund von Atemlähmungen.
Früher wurde die Christrose gerne als Niespulver verwendet, daher der Name "Nieswurz".

Geschichte:
Die Christrose soll einer Legende nach schon ein Geschenk für den neugeborenen Jesus gewesen sein. Eine Schäferin, die bei den Hirten war, die zum Stall eilten (ihr Name war Madelon) weinte, weil sie kein Geschenk für den neugeborenen König hatte. Als sie ihre Tränen wegwischte, erblickte sie auf dem Boden eine wunderschöne weiße Blume, die sie pflückte und als Geschenk mitnahm: die Christrose.
Im antiken Griechenland wurde die Christrose als Heilpflanze gegen Geisteskrankheiten, Frauenleiden, Hautkrankheiten sowie wegen ihrer harntreibenden Wirkung eingesetzt.
In Kriegen wurde gelegentlich das Trinkwasser der Feinde mit der Christrose vergiftet.
Auch im Mittelalter war die Christrose ein verbreitetes Mittel gegen Hautkrankheiten.
Der Volksglaube sagt, daß die Blüten der Christrose das Wetter voraussagen können. Dazu muß man in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 12 Knospen (symbolisch eine für jeden Monat) ins Wasser stellen. Wenn diese sich öffnen, wird das Wetter gut.
Die Christrose hatte schon immer etwas Zauberhaftes an sich - damit sich dieser Zauber auch entfalten kann, muß die Pflanze aber heimlich ausgegraben werden, dachten die Menschen früher.

Die Legende berichtet, daß der Mönch Laurentius während einer Winterwanderung eine Christrose sah, die aus dem Schnee herauswuchs. Dadurch inspiriert dichtete er das Lied "Es ist ein Ros’ entsprungen".

Weihnachtskaktus

Lateinischer Name:
Epiphyllum, auch Zygocaktus. Heute ist der Name "Schlumbergia" am weitesten verbreitet.
Er geht zurück auf einen französischen Kakteenliebhaber aus dem 19. Jahrhundert namens Schlumberg.

Blütezeit:
Spätherbst bis etwa Dezember (daher der Name)

Herkunft:
Ursprünglich kommt die Pflanze aus Brasilien. Dort wächst sie auf Bäumen (Epiphyt=Aufsitzerpflanze). Der Weihnachtskaktus ist ein Gliederkaktus. Gliederkakteen mögen sowohl Halbschatten als auch volle Sonne sowie ein feuchtes Klima. Am besten wachsen sie bei etwa 20 Grad.
Die heute bei uns erhältlichen Weihnachtskakteen sind Züchtungen.

Aussehen:
Der Weihnachtskaktus wird etwa 20 hoch und bis 30 cm breit. Er blüht in verschiedenen Farben von weiß über orange und rosa bis rot.
Damit sich im Herbst Blüten bilden, sollte die Pflanze ab September nur noch sehr wenig gegossen werden und an einen ca. 10 Grad kühlen Platz gestellt werden. Wenn sich Knospen gebildet haben, kann der Weihnachtskaktus wieder in ein warmes Zimmer gestellt werden. Dort sollte er jedoch genau so zum Licht stehen, wie in dem kühlen Raum. Nach der Blütezeit braucht der Weihnachtskaktus Ruhe, die er in einem kühlen Zimmer (ca. 15 Grad) und mit wenig Wasser erhalten sollte. Erst ab Mai möchte er es wieder wärmer haben.
Weihnachtskakteen lassen sich sehr leicht vermehren: einfach ein paar Blattstecklinge in ein Glas Wasser stellen, bald bilden sich neue Wurzeln.

Heil- und Giftstoffe:
Da die Blüten Ethylen absondern, sollte man während der Blüte keine Äpfel in der Nähe der Pflanze aufbewahren. Sonst verblüht der Weihnachtskaktus schneller.

Stechpalme (Ilex)

Lateinischer Name:
Ilex aquifolium, Familie der Stechpalmengewächse. Die Stechpalme ist ein Laubgehölz.

Blütezeit:
Mai bis Juni

Herkunft:
Die Stechpalme kommt ursprünglich aus Süd- und Westeuropa. Dort wächst sie als Baum oder Busch in Buchen- und Fichtenwäldern, wo sie feuchte, kalkarme Böden und einen halbschattigen Standort bevorzugt. Vor zu starker Verdunstung schützt sie sich durch das Abwerfen von Blättern.

Aussehen:
Die weißen Blüten der Stechpalme bestehen aus 4 Blütenblättern. Aus ihnen entstehen im Herbst die Beeren, die zunächst grün, dann gelb und schließlich rot sind. Beeren bilden sich jedoch nur, wenn männliche und weibliche Pflanzen nebeneinander stehen. Die Blätter sind oval und zackig, nur an alten Pflanzen sind die Blätter gelegentlich glattrandig. Stechpalmen können bis zu 300 Jahre alt werden!

Heil- und Giftstoffe:
Die Beeren und Blätter sind giftig. Schon zwei Beeren können Übelkeit und Durchfall herbeiführen. Diese Symptome können nach 20 bis 30 Beeren so stark sein, daß sie sogar zu einem tödlichen Kreislaufkollaps führen können!
In der Homöopathie wird die Stechpalme gegen Gicht und Rheuma sowie aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung eingesetzt.

Geschichte:
Der Name "Palme" hat seinen Ursprung vermutlich in den für Palmsonntag gebundenen "Palmen". Für diese wurde die Stechpalme nämlich oft verwendet.
Im Alten Rom war die Stechpalme dem Gott Saturn geweiht und daher eine beliebte Dekoration während der Saturnalien. Als die ersten Christen in Rom anfingen, die Geburt Jesu zu feiern, benutzten sie zur Dekoration ebenfalls Stechpalmen-Zweige. So fiel ihr Fest, das sich in zeitlicher Nähe zu den Saturnalien befand, weniger auf, und sie waren vor Verfolgungen sicher.
Schon die Römer verschenkten Zweige der Stechpalme, da diese Glück bringen und Krankheiten fernhalten sollten.
Im Mittelalter glaubte man, ein Stechpalmenzweig über der Haustür halte Gewitter fern.

Rose von Jericho

Lateinischer Name:
Die "Rose von Jericho" ist eigentlich keine Rose - der Name soll nur deutlich machen, daß es sich um eine besonders wertvolle Blume handelt.
Drei verschiedene Pflanzen werden als "Rose von Jericho" bezeichnet:
1. Die echte "Rose von Jericho", lateinisch Anastatica hierochuntica
2. Pallenis hierochuntica
3. Selaginella lepidophylla, ein Moosfarn

Blütezeit:
Unterschiedlich, da sich die Pflanze dann entfaltet, wenn sie genügend Wasser vorfindet. Je nach Sorte kann die Pflanze bereits nach einer Stunde voll aufgegangen sein. Dabei entfaltet sich die zusammengerollte Pflanze und wird von innen her grün. Zuhause sollte man der "Rose von Jericho" nach 10 Tagen der Blüte eine Ruhepause von etwa 3 Monaten gönnen.

Herkunft:
Die Anastatica hierochuntica und die Pallenis hierochuntica kommen aus den Wüstengebieten in Vorderasien und Nordafrika. Der Moosfarn ist in Israel, Jordanien und Mittelamerika beheimatet.

Aussehen:
Die "Rose von Jericho" sieht aus wie ein vertrocknetes Knäuel Gras - bis sie mit viel Wasser zusammenkommt. Dann blüht sie auf und zeigt ihre leuchtenden Blätter, die der einer Zypresse ähneln. Wenn sie das Wasser aufgebraucht hat, rollt sie sich wieder zusammen und "ruht" bis zur nächsten Blüte. So kann sie mehrere Jahre ohne Erde und Wasser überleben!
Die Anastatica hierochuntica schützt bei Trockenheit ihre nussförmigen Früchte mit (natürlich ebenfalls ausgetrockneten) Ästen. Bei der Pallenis hierochuntica ziehen sich bei Trockenheit die Blätter über den Früchten zusammen. Der Moosfarn ist die meiste Zeit des Jahres aufgrund der Trockenheit braun und ausgedörrt. Bei Regen breiten sich die Blätter wieder aus und werden grün.
Die echte "Rose von Jericho" wächst so lange an einem Ort, bis der Boden dort nicht mehr genug Nährstoffe hergibt. Dann vertrocknet sie und läßt sich vom Wind über den Wüstenboden wehen, bis sie auf eine geeignete Stelle und natürlich ausreichend Feuchtigkeit trifft.

Heil- und Giftstoffe:
Abgesehen davon, daß die "Rose von Jericho" als Glücksbringer gilt, wird sie gegen Krämpfe eingesetzt und soll Geburten einfacher und weniger schmerzhaft machen.

Geschichte:
Die "Rose von Jericho" wird auch "Auferstehungspflanze" genannt. Sie wird schon in der Bibel erwähnt, denn Maria soll sie vor ihrem Aufbruch aus Nazareth gesegnet haben. So soll die Pflanze zu ihrem "ewigen Leben" gekommen sein. In Israel gilt die Pflanze heute noch als religiöse Reliquie! Die alten Ägypter nutzten die Pflanze auch als Medizinpflanze. Heute nennen sie sie "Kaff Maryam", auf deutsch "Handballen der Maria". Auch in Algerien zeigt der Name den Zusammenhang mit der Religion: "Id Fatma Bint el Nabi" heißt "Hand der Fatma, Tochter des Propheten".
Nach Europa kam die "Rose von Jericho" durch die Kreuzritter. Auch Pilger, die nach Israel reisten, brachten die Pflanze mit.
In Deutschland glaubte man bald, daß von einem Haus, in dem es eine "Rose von Jericho" gab, Unheil ferngehalten wird. Die Pflanze wurde daher oft über Generationen weitervererbt.
siehe auch: Weihnachten - Brauchtum / Weihnachtsbäume/Christbäume / "Weihnachts"-Inseln und "Weihnachts"-Stern


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