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Martin Luther King Day    (3. Montag im Januar)

 

Martin Luther King Jr. wurde am 15.1.1929 als zweites von drei Kindern eines Baptisten-Predigers in einem Ort namens Boyhood geboren. Die Familie war afro-amerkanischer Herkunft. Schon im Alter von 15 Jahren wurde der außergewöhnlich kluge Schüler am Morehouse College zugelassen, wo er 1948 seinen Abschluß in Soziologie machte. Er schrieb sich daraufhin am Theologischen Seminar der Universität in Chester, Pennsylvania, ein, die er nach drei Jahren als "Bachelor of Divinity" verließ. Seine Doktorwürde erhielt er 1955 von der Boston University. Dort hatte er auch Coretta Scott kennengelernt, die er 1953 heiratete. 1954 trat er seine erste Stelle als Pastor an der Dexter Avenue Baptist Church in Montgomery, Alabama, an.

Heute zählt Dr. Martin Luther King, der sich für die Gleichberechtigung der afro-amerikanischen Bevölkerung engagierte, zu den bedeutendsten Amerikanern.

Die Bürgerrechtsbewegung begann 1955 in Montgomery, Alabama. Auslöser war die Verhaftung von Rosa Parks, einer schwarzen Näherin, in Montgomery. Sie hatte sich geweigert, ihren Sitzplatz im Bus für eine weiße Frau freizumachen. Es war nicht die erste Verhaftung aus diesem Grund, aber Rosa Parks war in der Gemeinde gut bekannt und die anderen Gemeindemitglieder wollten ihr helfen. In der Tradition Mahatma Gandhis setzte King auf eine Auseinandersetzung frei von Gewalt und strebte die Abschaffung von Gesetzen an, die den afro-amerkanischen Teil der Bevölkerung diskriminierten und zu Menschen zweiter Klasse machten. Dazu gehörte beispielsweise, daß Schwarze im Bus nur hinten sitzen durften und daß sie kein Wahlrecht hatten.

Er organisiert einen Boykott, und nach 382 Tagen des Boykotts erklärte der Supreme Court das Rassentrennungs-Gesetz des Staates Alabama für verfassungswidrig.

Nach diesem Erfolg wurde King von den führenden schwarzen Baptisten im Süden aufgefordert, eine größere Rolle in der Bürgerrechtsbewegung einzunehmen. Er wurde Präsident der neu gegründeten "Southern Christian Leadership Conference (SCLC)", gab seine Stelle als Prediger auf und zog 1960 nach Atlanta, Georgia, wo die SCLC ihren Mittelpunkt hatte.

Bereits ein Jahr davor (1959) hatten er und seine Frau einige Zeit in Indien verbracht, wo Martin Luther King sich intensiv mit Gandhis "Satyagraha", dem Prinzip des gewaltlosen Widerstandes, beschäftigt hatte.

Dort baute er die bisher relativ kleine Bewegung zu einer großen Bürgerrechtsbewegung aus. In den folgenden Jahren organisierte er zahlreiche friedliche Proteste, mit denen er und seine Mitstreiter sich gegen die Rassentrennung und die Ungleichbehandlung von schwarzen und weißen Amerikanern wandten. Obwohl die Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung häufig auch körperlich angegriffen wurden, blieben sie selbst immer friedlich, wie es ihnen Martin Luther King Jr. gepredigt hatte. Er war überzeugt davon, daß nur friedliche Proteste den richtigen Weg zum angestrebten Ziel darstellten.

Ihren Höhepunkt erreichte die Bürgerrechtsbewegung am 23. August 1963. In einem gemeinsamen friedlichen Marsch zum Capitol in Washington, DC, versammelten sich über 200.000 Menschen aller Rassen. An diesem Tag hielt Martin Luther King vor dem Lincoln Memorial seine wohl bekannteste Rede mit der berühmten Passage "I have a dream".

Nur ein Jahr später, nämlich 1964, verabschiedete der amerikanische Kongress den sogenannten "Civil Rights Act", der politische, rechtliche und soziale Rassendiskriminierung verbot und Gleichberechtigung in Fragen der Unterkunft, des Wahlrechts und des Schulunterrichts brachte. Außerdem sollte endlich jeder vor Gericht die gleichen Rechte haben. Im gleichen Jahr erhielt Martin Luther King Jr. den Friedensnobelpreis für die friedliche Art des Protests.

Martin Luther King wurde am 4.4.1968 während eines Streiks in Memphis, Tennessee, erschossen. Die ganze Welt war erschüttert.

Die Bürgerrechtsbewegung wurde jedoch durch seinen Tod nicht zurückgeschlagen. Sowohl schwarze als auch weiße Amerikaner fuhren fort, für die Gleichberechtigung zu kämpfen. Seine Witwe, Coretta Scott King, eröffnete 1970 das Martin Luther King Jr. Memorial Center in Atlanta, Georgia.

Bereits seit dem Jahr nach seiner Ermordung wurde der Geburtstag Martin Luther King’s (15. Januar) mit speziellen Gedenkfeiern begangen. Am 20. Januar 1986 wurde der erste "offizielle" Martin Luther King-Gedenktag begangen. Ebenfalls 1986 wurde nach Abstimmung im U.S. Kongress der jeweils dritte Montag im Januar zum Nationalfeiertag zu Ehren von Martin Luther King Jr. erklärt. An diesem Tag bleiben Schulen, Büros und Ämter geschlossen. Es werden Gedenk-Gottesdienste abgehalten und schon am Sonntag vor dem Feiertag wird in den Kirchen durch Predigten an Martin Luther King Jr. und seinen friedlichen Kampf für die Gleichberechtigung erinnert. Auch Fernsehen und Radio berichten über die Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King Jr.

Links zum Thema

 

Fotos (aus Life Magazine) von MLK
The Martin Luther King Jr. Papers Project
The King Center
Infos und Biographie
Informationen des US Department of State
Informationen und Fotos


+ USA: Martin Luther King Day +

 

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