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Sommerzeit

 

Beginn in der EU : jährlich am letzten Sonntag im März
> Uhren werden vorgestellt
Ende in der EU : jährlich am letzten Sonntag im Oktober
> Uhren werden zurückgestellt
Jedes Jahr dieselbe Frage: stellen wir bei Beginn der Sommerzeit die Uhren um eine Stunde vor, oder um eine Stunde zurück?

Sommerzeit

Wir stellen sie vor! Nachts von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr werden die Uhren auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht wird so um eine Stunde verkürzt. Die Stunde bekommen wir zurück, wenn die Sommerzeit endet: dann werden nachts um 3 Uhr die Uhren auf 2 Uhr zurückgedreht. Wenn es dann das erste Mal 2 Uhr ist, heißt diese Stunde "2A". Das zweite Mal 2 Uhr ist die Stunde "2B".

Die Einführung einer Sommerzeit wurde in Deutschland 1978 als eine Reaktion auf die Ölkrise beschlossen und 1980 das erste Mal durchgeführt. Mit dem "Zeitgesetz" sollte sichergestellt werden, daß das Tageslicht besser genutzt und Energie gespart wird. Die eigentliche "richtige" Zeit ist also die sogenannte Winterzeit!

Der Energiespareffekt trat zwar nie sichtbar ein, denn die Energie, die abends gespart wird, wird stattdessen am nächsten Morgen gebraucht. Aber an der Sommer- und Winterzeit wird dennoch festgehalten.
Darum werden jedes Jahr am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober die Uhren verstellt. Das Signal dazu - jedenfalls für die Funkuhren - kommt von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Von Mainflingen bei Frankfurt aus verbreitet sie über den Sender DCF 77 das Signal für die Umstellung auf die Sommerzeit. Der Zeitpunkt für das Signal wird von den Atomuhren in Braunschweig kontrolliert. Bisher sind die Uhren immer genau von 1:59 Uhr auf 3 Uhr gesprungen. Wenn das Signal gegeben wird, kann man auch auf der Funkuhr Zuhause beobachten, wie sich die Zeiger ganz von selbst vor- oder zurückbewegen!
Die Sommerzeit in Deutschland begann bis 1994 jeweils am letzten Sonntag im März und endete am letzten Sonntag im September. Seit 1994 Beginn und Ende der Sommerzeit in der EU vereinheitlich wurden, dauert sie vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober.
Erst seit 1996 wird die Sommerzeit europaweit (inzwischen auch in Osteuropa) beachtet, je nach Zeitzone erfolgt die Umstellung aber zu einer anderen Uhrzeit. Sie findet aber einheitlich am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober statt. Nur in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion (u.a. in Russland) beginnt und endet die Sommerzeit einen Tag früher als im restlichen Europa.

Auf der Südhalbkugel läuft der Prozeß übrigens genau umgekehrt, da dort Winter ist, wenn wir Sommer haben und umgekehrt!


Auswirkungen
Viele Menschen fühlen sich nach der Uhrenumstellung - egal ob im März oder im Oktober - wie bei einem Jetlag. Ihre "innere Uhr" ist besonders während der ersten zwei Tage durcheinander. Statistiken zeigen, daß zu dieser Zeit z.B. vermehrt Autounfälle passieren.
Auch die Tiere haben ihre Probleme mit der Zeitumstellung. Bauern müssen schon Tage vorher damit beginnen, den Melkrhythmus der Kühe zu verschieben, Hunde müssen erst an die "neue" Zeit zum Gassi-Gehen gewöhnt werden. Bei Vögeln und Katzen dagegen wurden noch keine Zeitumstellungs-Probleme bemerkt.
Die Zugfahrpläne können natürlich nicht langsam an die Sommerzeit gewöhnt werden. Die Züge müssen daher jedes Jahr in der entsprechenden Nacht eine Stunde Verspätung aufholen! Die Fahrpläne sind jedoch so konzipiert, daß dies in der Regel ohne große Verspätungen möglich ist. Zum Ende der Sommerzeit im Oktober bleiben die Züge übrigens einfach eine Stunde im Bahnhof stehen, um die wieder gewonnene Stunde zu "vertrödeln" und im Fahrplan zu bleiben!


Gesetzliche Regelungen
Die Regelung, daß jeweils am letzten Sonntag im März und im Oktober die Uhren umgestellt werden, gilt erst seit 2002. Bis 2001 wurde durch Rechtsverordnungen festgelegt, wann der Wechsel von Normal- auf Sommerzeit und umgekehrt vorgenommen wird.

So sieht die Verordnung, die die Änderung bestimmte, aus:

Verordnung vom 12.07.2001, Bundesgesetzblatt (BGBl.) 2001 Teil I S. 1591:

Auf Grund des § 3 des Zeitgesetzes vom 25. Juli 1978 (BGBl. I S. 1110, 1262), der durch das Gesetz vom 13. September 1994 (BGBl. I S. 2322) geändert worden ist, verordnet die Bundesregierung:
§ 1 Ab dem Jahr 2002 wird die mitteleuropäische Sommerzeit (§ 1 Abs. 4 des Zeitgesetzes) auf unbestimmte Zeit eingeführt.
§ 2 (1) Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März um 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Im Zeitpunkt des Beginns der Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.
(2) Die mitteleuropäische Sommerzeit endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Im Zeitpunkt des Endes der Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Stunde von 2 Uhr bis 3 Uhr erscheint dabei zweimal. Die erste Stunde (von 2 Uhr bis 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) wird mit 2 A und die zweite Stunde (von 2 Uhr bis 3 Uhr mitteleuropäischer Zeit) mit 2 B bezeichnet.
§ 3 Das Bundesministerium des Innern gibt im Bundesanzeiger, beginnend mit dem Jahr 2002, für jeweils fünf aufeinander folgende Jahre Beginn und Ende der Sommerzeit bekannt.
§ 4 Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
Berlin, den 12. Juli 2001

Früher lautete die entsprechende Passage wie folgt:

Zeitgesetz vom 25. Juli 1978 (BGBl. 1978 I, S. 1110-1111, in der Fassung vom 13. September 1994, BGBl. 1994 I, S. 2322) (Ausschnitt)
§ 3 Ermächtigung zur Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit
(1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit und zur Angleichung der Zeitzählung an diejenige benachbarter Staaten durch Rechtsverordnung für einen Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober die mitteleuropäische Sommerzeit einzuführen.
(2) Die mitteleuropäische Sommerzeit soll jeweils an einem Sonntag beginnen und enden. Die Bundesregierung bestimmt in der Rechtsverordnung nach Absatz 1 den Tag und die Uhrzeit, zu der die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt und endet, sowie die Bezeichnung der am Ende der mitteleuropäischen Sommerzeit doppelt erscheinenden Stunde.
Sommerzeit vor 1978 bzw. 1980
Sommerzeit weltweit


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