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Knecht Ruprecht

 

Ursprünglich kam Nikolaus alleine und hatte nur eine "Gabenbringer"-Funktion für alle Kinder. Im Laufe der Zeit begann er, zwischen braven Kindern, die belohnt werden sollten und unartigen Kindern, die bestraft werden mußten, zu unterscheiden. Es ist möglich, daß hierbei der "Erziehungsgedanke" im strengen 18. und 19. Jahrhundert eine Rolle gespielt hat. Da Nikolaus jedoch sein positives Image behalten sollte, bekam er einen Helfer, der sich um die unartigen Kinder "kümmern" sollte.
Knecht Ruprecht gilt allgemein als Gehilfe von Nikolaus. Er soll die unartigen Kinder mit der Rute bestrafen oder in einen Sack stecken und mit zu sich in den Wald nehmen, während die artigen Kinder nach wie vor vom Nikolaus mit Geschenken und Süßigkeiten belohnt werden. Somit gab es eine klare Aufgabenverteilung: Nikolaus für die braven Kinder, Knecht Ruprecht für die unartigen Kinder.
Knecht Ruprecht hat folglich meistens ein negatives Image, welches mit Attributen wie "bestrafen" oder "Angst" beschrieben wird. Die Knecht Ruprecht - Tradition ist in katholischen Gebieten etwas weiter verbreitet. Der Knecht Ruprecht-Brauch hat sich im 17. Jahrhundert entwickelt.
In manchen Gegenden versuchte man damit, die Kinder dazu zu bewegen, brav und artig zu sein, da sie sonst von Knecht Ruprecht bestraft würden.

In einigen Gegenden entwickelte sich regional der "Knecht Ruprecht-Brauch" sogar soweit, daß er Nikolaus gleichgestellt war. Dadurch wurde er zum eigenständigen "Geschenkebringer" für die guten Kinder und gleichzeitig "Bestrafer" für die unartigen Kinder. Er kommt in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember oder tagsüber am 6. Dezember.
Umgekehrt bekam der Nikolaus in manchen Regionen ebenfalls (nun doch) eine "Bestrafer"-Funktion (und trat alleine auf) und wird deshalb gelegentlich auch mit einer Rute dargestellt. So wird der Nikolaus z.B. in dem Kinderbuch "Struwwelpeter" als Bestrafer für böse Kinder dargestellt.

Dargestellt wird er mit Bart und pelzbesetzter, brauner Kleidung sowie mit einer Rute in der Hand. Er trägt einen Sack mit Geschenken für die braven sowie Steine, Kohle- und Kartoffelstückchen für die bösen Kinder und zieht so von Haus zu Haus, sofern er nicht nachts durch den Kamin in die Häuser kommt.

Andere regional verwendete Namen für "Knecht Ruprecht" sind Knecht Nikolaus, Pelz(e)nickel (Pfalz, Saarland), Nickel, Hans Muff (Rheinland), Kla(u)bauf (Bayern), Butz (Schwaben), Erbsbär, Kehraus, Rumpelklas (Bayern), Hans Trapp (Trab) (Pfalz) (Hans Trapp hat seinen Ursprung in dem Hofmarschall des Kurfürsten von der Pfalz - Hans von Dratt. Er unterdrückte im 16. Jahrhundert die Bauern und Untertanen so sehr, daß er im Südwesten Deutschlands durch entsprechende Erlebnisse oder Erzählungen regelrecht zum "Kinderschreck" wurde).

In Österreich kennt man den "Krampus" anstelle von Knecht Ruprecht. Er verbreitet in den Tagen vor dem 6. Dezember Angst und Schrecken. Bei Krampus handelt es sich um eine Art "Teufel", der Nikolaus begleitet um böse Kinder zu bestrafen.

In Frankreich heißt er Pere Fouttard, in den Niederlanden Zwarter Piet, Pietermann oder Swarte Piet und ist von schwarzer Hautfarbe (wobei mittlerweile nicht mehr ganz geklärt werden kann, ob es sich ursprünglich um einen farbigen "Sklaven-Gehilfen" oder um einen schwarzen Teufel bzw. Dämonen handelte).


+ Nikolaus / Nikolaustag +

 

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