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Hochzeitsbräuche in aller Welt

 

USA
Eine echte amerikanische Hochzeit ist sehr aufwendig und wird lange vorbereitet. Denn gerade in solchen Dingen wird sehr auf (amerikanischen) Stil und Etikette geachtet. Alles soll möglichst perfekt sein, deshalb ist der Beruf des "wedding planers", der sich um alles kümmert, relativ verbreitet. Er spricht mit Brautpaar dessen Vorstellung ab und wird dann aktiv: er besorgt Blumen, Hochzeitstorte, Dekoration, kümmert sich um Musik und die Lokalitäten und geht mit dem Paar das Kleid bzw. den Anzug kaufen. Außerdem wird fleißig geprobt: nicht nur die Zeremonie an sich und der Einzug des Brautpaares in die Kirche, sondern auch das "wedding dinner"!
Der Bräutigam wird zusätzlich von seinem "best man", seinem Trauzeugen, unterstützt. Dieser hält auch bei der Hochzeitsfeier eine Ansprache. Die Braut bekommt Hilfe von der "bride’s maid" (Brautjungfer), die, wenn es sich um eine verheiratete "maid" handelt, zur "maid-of-honor" erklärt wird. Sie organisiert auch die "bridal shower", ein Fest nur für Frauen, bei der die Braut mit Geschenken überschüttet wir (daher die Bezeichnung "shower"), mit anschließender "Junggesellinnen-Abschieds-Party". Der Bräutigam feiert mit seinen männlichen Freunden die "bachelor party" oder "stag party".
Im Gegensatz zu Deutschland ist es in den USA tatsächlich üblich, beim Einzug des Brautpaares in die Kirche den Hochzeitsmarsch zu spielen.

England
Aus England kommt die Tradition, bei der Hochzeit "etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues" zu tragen. Außerdem spielten früher Lebensmittel eine große Rolle. So wurde z.B. die Braut nach der Trauung mit Weizen oder Gerste beworfen, um die Fruchtbarkeit der Braut zu fördern, und ein typisches Hochzeitsgeschenk waren auch Lebensmittel.
Auch das Wort "honeymoon" verdanken wir den Engländern und ihrem Aberglaube bezüglich einem Nahrungsmittel: nach der Hochzeit trank die frischgebackene Ehefrau nämlich einen Monat lang Met (Honigwein) - das sollte die Fruchtbarkeit und die Chancen auf einen (männlichen) Stammhalter steigern.

Türkei
In der Türkei sind die Hochzeiten auf dem Land und in der Stadt häufig noch recht unterschiedlich.
Auf dem Land werden die Ehen oft von den Eltern arrangiert. Dabei wird zwischen den Vätern ein Brautpreis ausgehandelt - je nach dem, wie schön, gebildet und fleißig die zukünftige Ehefrau ist. Der Brautpreis wird in der Regel in Geld oder Gold gezahlt, früher auch in Vieh.
Die Hochzeitsfeier dauert drei Tage, wobei die eigentliche Trauung erst am dritten Tag ist. Neben einem Festmahl gibt es auch traditionelle Flöten- und Trommelmusik, zu der aber meistens nur die Männer tanzen. Diese feiern im Haus des Bräutigams bzw. dessen Vaters, während das Fest der Frauen im Haus der Brauteltern stattfindet.
Für die Trauung wird die Braut in prächtige traditionelle Gewänder gekleidet und bekommt eine rote Schärpe um die Taille gebunden. Sie wird - symbolisch für den Übergang in die neue Familie - in das Haus der Eltern ihres Bräutigams gebracht. Dort oder in einer Moschee findet auch die islamische Trauung statt. Diese muß aber noch auf dem Standesamt gesetzlich bestätigt werden.
In der Stadt sind auch die Hochzeiten vom Westen beeinflußt. Dies zeigt sich besonders in der Tatsache, daß es nur wenige arrangierte Ehen gibt - die meisten Paare finden sich selbst.
Ob traditionell oder modern - bei jeder Hochzeit werden die Geschenke nicht an beide Partner, sondern getrennt überreicht. Die Braut bekommt meistens Geld oder Schmuck geschenkt, was auch der finanziellen Sicherheit dienen soll.

Indien
Auch in Indien gibt es besonders auf dem Land noch viele arrangierte Hochzeiten. Oft sieht sich das Paar bei der Trauung zum ersten Mal. Die Trauung findet in der Regel im Haus der Brauteltern statt, wo die Braut dem Bräutigam - bei dessen Familie sie von nun an leben wird - übergeben wird. Die Dauer der Feier richtet sich nach den Mitteln der Brauteltern.
Die Braut ist mit traditionellen Henna-Ornamenten bemalt, trägt einen Sari (traditionelles Wickelgewand) in leuchtenden Farben und viel Schmuck.
Während der Trauung ist das Paar zunächst durch einen Vorhang getrennt, der dann langsam und unter vielen Gebeten aufgezogen wird. Das Paar bringt ein Opfer in Form von Öl und Reis und geht gemeinsam um ein Feuer. Der Bräutigam verspricht dem Brautvater, gut auf dessen Tochter zu achten und sie zu ehren.

China
In China trägt man am Hochzeitstag die Farbe rot, da diese Glück bringen soll. Auf dem Land gibt es noch arrangierte Hochzeiten, in den Städten ist dies heute nicht mehr üblich. Die Familien feiern ausschweifende Feste, für die sie sich oft hoch verschulden. Aber da die Hochzeit der wichtigste Tag im Leben ist, wird dies in Kauf genommen.
Aufgrund der gesellschaftlichen "Organisation" in China müssen Paare, die sich trauen lassen möchten, zunächst eine Erlaubnis hierfür bei ihrer "Arbeitseinheit" einholen! Damit können sie standesamtlich heiraten, was eine ziemlich unromantische und förmliche Registrierung der Vermählung bedeutet. Mittels eines Horoskops wird dann der "inoffizielle" - und für das Brautpaar wesentlich bedeutendere! - Hochzeitstag bestimmt. An diesem Tag wird laut, ausgiebig und mit vielen Gästen gefeiert. Typische Dekorationen sind Phönix- und Drachenbilder als Symbol für das Paar.

Japan
Auch wenn es in Japan immer mehr kitschige "wedding chapels" vor allem in den großen Hotels gibt - die eigentliche Zeremonie ist voll strenger Traditionen. Besonders für die Braut heißt das schwere und unbequeme Kleidung und häufiges Umziehen. Sie ist traditionell ganz in weiß gekleidet, der Bräutigam trägt einen schwarzen Kimono und traditionelle gestreifte Hosen ("hakama").
Da die meisten Japaner dem Shintoismus angehören, findet die traditionelle Trauung auch in einem Shinto-Schrein statt. Dabei wird das Paar von einem Shinto-Priester gesegnet.
Viele Paare möchten aber gerade in städtischen Gebieten auch eine Hochzeit nach westlichem Vorbild bzw. wie in einem Hollywood-Film. Dafür gibt es dann die bereits erwähnten "wedding chapels". Die Braut zieht ein "westliches" Brautkleid an, der Bräutigam einen dunklen Anzug und die zweite Zeremonie findet statt. Dabei werden auch Ringe getauscht, was in der Shinto-Zeremonie nicht üblich ist.
Bei der anschließenden Feier zieht sich die Braut nochmals um und trägt dann ein Abendkleid.


+ Weltweite Hochzeitsbräuche +

 

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