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Aschermittwoch

 

Aschermittwoch ist ein beweglicher Tag. Er findet immer am Mittwoch vor dem 6. Sonntag vor Ostersonntag statt (also am 7. Mittwoch vor Ostern).
Bedeutung:
Aschermittwoch ist das Ende der Faschingszeit und der Beginn der 40tägigen vorösterlichen Fastenzeit (er gehört also eigentlich zu Ostern und nicht zu Fasching). Wenn man es genau abzählt, sind es mehr als 40 Tage. Seit der Synode von Benevent im Jahr 1091 werden jedoch die Sonntage nicht mehr mitgezählt, da an jedem Sonntag (auch während der Fastenzeit) die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wird. Sonntage sind daher nie Fastentage.
Brauchtum:
Geldbeutel-Waschen
Um den während der Faschingszeit strapazierten Geldbeutel für neues Geld zu säubern, wird in manchen Gegenden am Aschermittwoch der Geldbeutel an einem Brunnen ausgewaschen. Dieser Brauch hat jedoch nichts mit der Bedeutung des Aschermittwoch selbst zu tun, sondern ist noch den Faschingsbräuchen zuzurechnen.

Aschermittwochstreich
In manchen Gegenden gab es früher die Tradition des Aschermittwochstreichs. Die Kinder besuchten ihre Taufpaten und bedrohten sie mit grünen Zweigen, die manchmal auch mit bunten Bändern verziert waren. Die Paten "kauften" sich mit Brezeln oder anderen Esswaren frei.

Fasten und Buße
Am Aschermittwoch beginnt die vorösterliche Fastenzeit, die 40 Tage dauert.
(siehe Ostern)

Aschenkreuz
Als symbolische Reinigung bekommen die Gläubig ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet oder werden mit Asche bestreut. Dieser Brauch soll einerseits daran erinnern, dass der Mensch aus Staub gemacht und auch wieder zu Staub werden wird, andererseits ist Asche auch ein Reinigungsmittel. Durch das Aschekreuz zeigen die Christen ihre Bereitschaft zur Sühne und zur Umkehr. Unterstützt wird diese Umkehr durch das Fasten, denn der bewußte Verzicht reinigt den Körper und die Seele.
Die verwendete Asche kommt von den Palmen des Palmsonntags des vergangenen Jahres. Diese werden verbrannt und die Asche wird gesegnet.
Die Asche als Symbol der Reinigung wird auch in den Gottesdiensten verwendet, in denen die ein neuer Papst in sein Amt eingeführt wird. Dabei wird in ein Wollfaden verbrannt, dessen Asche den Papst daran erinnern soll, wie klein und vergänglich der Mensch ist.

Fastenpredigt
Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag wurde von den Christen erwartet, dass sie Sonntags nachmittags noch ein zweites Mal in die Kirche gehen. Dort sollen sie eine Stunde mit Beten verbringen und über ihr Leben nachdenken. Ein Prediger, der sich den ganzen Nachmittag in der Kirche aufhält und predigt, soll ihnen dabei Anregungen für ein gottgefälligeres Leben geben. Manche dieser sogenannten Fastenpredigten dauerten bis zu 8 Stunden! Der Grund dafür war aber auch, dass die Predigten lange Zeit die einzige Möglichkeit der Verbreitung der Geschichte des Glaubens waren, da es entweder keine Bücher gab oder die Menschen nicht lesen konnten.
Ursprünglich standen die Fastenpredigten in direktem Zusammenhang mit der Taufe und dienten der Vorbereitung auf die damals übliche Erwachsenentaufe. Heute ist diese Bedeutung aber der allgemeinen Vorbereitung auf die Feier der Auferstehung gewichen.

Heringsessen
Da am Aschermittwoch auf Fleisch verzichtet werden soll, ist das Heringsessen zur traditionellen Fastenspeise für diesen Tag geworden. Heute wird der Hering aber oft durch Edelfische oder Meeresfrüchte ersetzt und das ursprünglich ärmliche Traditions-Essen zu einem Festessen.
Dabei war gerade der saure Hering ein sinnvolles Essen nach den Ausschweifungen während der Faschingszeit, da er den Körper entschlackte.

Politischer Aschermittwoch
Die großen Parteien treffen sich am Aschermittwoch und kommentieren die politische Lage. Dabei geht es häufig sehr "deftig" zu und es werden klare Worte gebraucht. Ursprünglich kommt der Brauch aus Bayern von der CSU.
Geschichte / Ursprung:
Am Aschermittwoch bekamen die gläubigen Christen vom Priester zum Zeichen der Sühne Asche auf das Haupt gestreut. Das Aschezeichen soll daran erinnern, dass der Mensch aus Staub gemacht ist und wieder zu Staub werden wird. Außerdem sollen die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie die nächsten 40 Tage fasten und beten sollen, um sich auf das Osterfest vorzubereiten. Die Asche kommt seit dem 12. Jahrhundert von den Palmen des Palmsonntags aus dem vergangenen Jahr, die verbrannt und gesegnet wurden. Daher der Name "Aschermittwoch" sowie die Redewendung "sich in Sack und Asche hüllen".
Diese Tradition wurde bereits im 11. Jahrhundert von Papst Urban II. eingeführt.

Die Vorbereitung auf die Feier der Auferstehung an Ostern hat aber eine noch viel länger zurückreichende Tradition.
Schon im 2. Jahrhundert wurde vor Ostern 2 Tage gefastet, im 3. Jahrhundert bereits eine Woche. Im Konzil von Nizäa (325) wird bereits von der 40tägigen Fastenzeit, der sogenannten "Quadragese" gesprochen.
Die Fastenzeit war ursprünglich auch Vorbereitung auf die Taufe. Taufbewerbern mußten vor ihrer Aufnahme in die Gemeinschaft in der Osternacht zum Zeichen der Buße einige Zeit auf Essen verzichten. Außerdem mußten sie violette Kleidung tragen. Noch heute ist violett die Farbe der Fastenzeit, sie soll an den Mantel erinnern, der Jesus vor der Kreuzigung umgehängt wurde, als sich die Römer über seinen Ruf als "König der Juden" lustig machten.
Auch heute noch besinnt man sich in der Fastenzeit auf das Taufversprechen, welches in der Osternacht erneuert wird. Die Christen geloben dabei, dem Bösen zu widersagen, an Gott zu glauben und ein "gottgefälliges" Leben zu führen.

Der 4. Sonntag in der Fastenzeit heißt "Laetare". Die Fastenzeit ist jetzt zur Hälfte vorbei. An diesem Tag sollen sich die Christen auf den Palmsonntag, der am 6. Fastensonntag gefeiert wird, freuen, den Tag, an dem Jesus in Jerusalem Einzug hielt. Mit diesem Einzug leitete Jesus seinen Opfergang und damit auch die Erlösung der Menschen ein.
Noch im 19. Jahrhundert traten die Päpste am Laetare-Sonntag vor die Gläubigen, wobei sie eine goldene Rose - ein Symbol für Jesus - in der Hand hielten. So sollte auf die nahende Erlösung der Menschen hingewiesen werden.

In Frankreich wurden früher die Büßer an Aschermittwoch aus der Kirche gejagt. Dieses Handlung sollte die Vertreibung aus dem Paradies symbolisieren. Die Vertriebenen wurden in einen einfachen Kittel gekleidet und es wurde ihnen ein Aschekreuz auf die Stirn gemalt. Nach der Fastenzeit wurden sie wieder in die Gemeinschaft aufgenommen.

Übrigens soll auch der Teufel, der ursprünglich zu den Engeln gehörte, an einem Aschermittwoch aus dem Himmel verjagt worden sein, da er dort gegen Gottes Regeln und Gebote verstoßen hatte.

Zur Zeit der Reformation war von dem ursprünglichen Gedanken des Aschermittwoch nicht mehr viel übrig geblieben. Die Anhänger Luthers feierten daher keinen Aschermittwoch und beachteten folglich auch die Fastenzeit nicht. Inzwischen ist der Aschermittwoch aber auch "wieder" ein evangelischer Feiertag, da eine Fastenzeit und die Besinnung auf die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens auch mit den Lehren der Evangelischen Kirche in Einklang steht.


+ Aschermittwoch +

 

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